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Literaturkalender

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Lesetipps


Die Redaktion des Literaturkurier empfiehlt jede Woche besonders lesenswerte Titel. Die Empfehlungen dieser Woche:



Arche Literatur Kalender 2015
ISBN: 9783034760157
Erschienen: 2014
Arche Kalender Verlag
22,00 Euro - 52 Seiten

Wochenkalender

Er erscheint nun zum dreißigsten Mal – ist das nicht ein Grund zum Feiern? Vielleicht auch deshalb hat man sich für die neue Ausgabe des Arche Literatur Kalenders für das Thema „Feste & Feiern“ entschieden: Woche für Woche erfreut man sich an beeindruckenden Fotos und spannenden Textausschnitten bekannter Autorinnen und Autoren, die alle mit Partys, Einladungen und ähnlichem zu tun haben. Max Frisch vertraut seinem Tagebuch sein Vorhaben für das nächste Fest bei Günter Grass an, Hugo Ball gibt sich einem Rausch hin, Cechov schwindelt sich krank, um nicht zu einem Dinner gehen zu müssen und George Orwell wägt die Sauftour mit den nachfolgenden Kopfschmerzen ab … So wird 2015 sicher zu einem Fest: Mit diesem Kalender an der Wand.
(vorgestellt am 30.10.2014)


Jakob Arjouni
Die Kayankaya-Romane
ISBN: 9783257069006
Erschienen: 2014
Diogenes
1008 Seiten - 29,90 Euro

Romane

Jakob Arjouni wäre Anfang Oktober 50 geworden – leider verstarb der mit Preisen ausgezeichnete, in zahlreiche Sprachen übersetzte, schon zum Klassiker gewordene Autor bereits letztes Jahr. Ihm zu Ehren hat der Diogenes Verlag nun die fünf zwischen 1985 und 2012 erschienenen Krimis um den Frankfurter Privatdetektiv Kemal Kayankaya in einer Gesamtausgabe mit Schuber neu veröffentlicht: Eine tolle Gelegenheit, diese Bücher neu zu entdecken. Mit Happy Birthday, Türke legte er den Grundstein für einen großen Erfolg und bewies, dass sich auch deutschsprachige Autoren coole Ermittler ausdenken können. Mit den Folgebänden Mehr Bier, Ein Mann, ein Mord, Kismet und Bruder Kemal stellte Arjouni sein Talent weiter unter Beweis.
(vorgestellt am 30.10.2014)


Haruki Murakami
Von Männern, die keine Frauen haben
ISBN: 9783832197810
Erschienen: 2014
DuMont
254 Seiten - 19,99 Euro

Erzählungen

Er hat zwar auch dieses Jahr wieder nicht den Literaturnobelpreis gewonnen, aber Haruki Murakami findet auch ohne diese Auszeichnung weltweit begeisterte Leser. Der japanische Bestsellerautor, der zuletzt mit dem Roman Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki Aufsehen erregt hat, versammelt in seinem neuen Band sieben Erzählungen, in denen sich Männer auf die eine oder andere Art und Weise nach Frauen sehnen. So dichtet er beispielsweise Kafkas Verwandlung weiter und lässt Gregor Samsa, zurück in einen Menschen verwandelt, mit einer Buckligen zusammentreffen, die beim ihm ein Schloss reparieren soll. Es sind solch surrealen Momente, die sich an ganz gewöhnliche Ereignisse knüpfen, die seine Texte auszeichnen und unverwechselbar machen. (Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe)
(vorgestellt am 30.10.2014)


Richard Powers
Orfeo
ISBN: 9783100590251
Erschienen: 2014
S. Fischer
492 Seiten - 22,99 Euro

Roman

Dass alles in der Welt Klang und Musik ist, davon ist Peter Els überzeugt. Der emeritierte Musikprofessor, der in den 1970ern Avantgarde-Musiker war, ist von der modernen Biotechnologie-Forschung fasziniert und will im Eigenversuch herausfinden, wie die DNA von Bakterien klingt. Auf seine Hobbyuntersuchungen wird das FBI aufmerksam – und als in seinem Keller osmanische Musik entdeckt wird, schrillen die Alarmglocken: „Bakterien“ und „Islam“. Els muss fliehen … Sehr erstaunlich, wie Richard Powers in seiner feinen Prosa von Naturwissenschaften und Musik zugleich erzählen kann, wie er Leidenschaften und die Suche nach Schönheit mit totaler Überwachung verbindet. Wunderbar. (Aus dem Amerikanischen von Manfred Allié)
(vorgestellt am 30.10.2014)


Andreas Steinhöfel
Glitzerkatze und Stinkmaus
ISBN: 9783551313522
Erschienen: 2014
Carlsen
91 Seiten - 4,99 Euro

Kinderbuch (ab 8)

Wird eigentlich alles grandios, was Andreas Steinhöfel (Die Mitte der Welt, Rico, Oskar und die Tieferschatten) so anpackt? Nach der Lektüre dieses kurzen, knackigen, witzigen Romans könnte man das denken: Er macht aus der Geschichte, wie sich eine Katze und eine Maus anfreunden, ein überraschendes Lesevergnügen. Denn Pellegrine ist eine Glitzerkatze, die nicht zählt, weil sie eben nicht glitzert. Und Odoretta ist als Stinkmaus ebenfalls Außenseiterin, den wer will schon mit jemandem zusammenwohnen, der nach toten Fischen riecht? Doch als Freunde passen sie wunderbar zusammen und ergänzen sich gut. Für junge Leser ein tolles Buch, nicht zuletzt wegen der hübschen Illustrationen von Ole Könnecke.
(vorgestellt am 30.10.2014)


Ferdinand von Schirach
Die Würde ist antastbar
ISBN: 9783492056588
Erschienen: 2014
Piper
144 Seiten - 16,99 Euro

Essays

Seit seinen Erfolgen mit den Büchern Der Fall Collini, Verbrechen oder Schuld gilt Ferdinand von Schirach als brillanter Jurist, der zudem fesselnd erzählen und schreiben kann. Die in diesem Band versammelten Essays sind zwischen 2010 und 2013 im „Spiegel“ erschienen und zeigen die ganze Bandbreite von Themen, mit denen von Schirach sich auseinandersetzt. Neben ganz persönlichen Geschichten, in denen es auch einmal über seine Familiengeschichte oder seine Einstellung zu Rauchen geht, legt er sein Augenmerk doch vor allem auch juristisch-moralische Fragen, die uns umtreiben sollten. Er bezieht Stellung zu prominenten Prozessen, fragt nach der Rolle von Staatsanwaltschaften, Tätern und Medien und geht auf die Sicherungsverwahrung ein. Wie und über was er schreibt, macht ihn zu einem beachtenswerten zeitgenössischen Autoren.
(vorgestellt am 30.10.2014)

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